Uns war ja klar, dass wir die erste Nacht nicht so gut
schlafen würden, aber dass das so eine Katastrophennacht wird, hätten wir beide
nicht gedacht. Eingeschlafen sind wir eigentlich ziemlich schnell und auch erst
nach Ortszeit um 0 Uhr, aber ab 2 Uhr war an Schlaf nicht mehr zu denken. Ich
hatte einen Reizhusten des Todes und sobald ich mich in eine annähernde
waagerechte Position gebracht habe, ging es von vorne los. Erik war so schlau
und hat dann nach einer Stunde doch noch eine kleine Schlaftablette genommen (anstatt
Champions League zu schauen) und schön geschnorchelt. Nun ja, hab dann bisschen
gegoogelt und mir schon mal einen thailändischen Hustenstiller rausgesucht.
Als ich dann Gott sei Dank nochmal von 7 bis
halb 10 geschlafen habe, ging es danach unter
die Dusche und ab zum Frühstück. Frühstück ist nicht schlecht, aber auch nicht
besonders. Toast mit Toast, eine Eggstation ist auch vorhanden und auch
frisches Obst und Suppen etc. Nur der Kaffee leider ungenießbar.
Preis-Leistung ist aber wirklich in Ordnung.
Frühstückszeit
Der Buffett-Raum
Nun gut, aufs Zimmer, Schlachtplan geschmiedet und
losmarschiert. First Stop 7-Eleven, Hustenmedizin für meinen nicht aufhörenden
Husten geholt. Taxi angehalten und hab in die andere Ecke von Bangkok Richtung Altstadt zum
Königspalast. Aufgrund eines Thailänders, der uns erzählte der Palast sei erst
wieder in einer Std für Touristen geöffnet und uns mit einer Skizze zu einer
anderen Touristenattraktion 2km entfernt lotste, sind wir erst mal durch die
Gegend gelaufen. Volle Straßen, massenhaft Touristen und am Ende haben wir
gemerkt, dass der nette Thailänder uns eigentlich nur ein Tuk-Tuk andrehen
wollte. Wir als freudige Schrittzähler sind die 2km aber natürlich gelaufen.
Angekommen an dem anderen Ende des Palasts haben wir aber schnell gemerkt, auch
Touris können aktuell rein.
Hustenstiller - entziffern kann das niemand
Also los durch die Security, Erik noch schnell eine luftige
Hose gekauft, da seine Chino doch etwas warm war und in der dafür vorgesehenen
Umkleidekabine haben wir uns lange Kleidung angezogen und nun hieß es sich ganz
der Kultur hingeben.
Königspalast I

Königspalast II

Königspalast III
Was soll ich sagen, es ist ein wunderschöner Palast mit
einem tollen Tempel, viel Glitzer, viel Gold, sehr bunt und toll errichtet.
Wirklich eine Pracht. Aber eben auch nur ein Tempel. Laut Reiseführer, findet
man etwas Vergleichbares nirgends anders im ganzen Land und daher ein Muss für
jeden Bangkokbesucher. Mit 500Baht (ca. 15€) pro Kopf allerdings auch nicht
günstig. Wir sind dort durch den öffentlichen Teil gewatschelt und haben uns
das alles angeschaut. Kurz dazu, 1782 wurde der Palast und Tempel nach Bangkok
verlegt. Es war die höchst gelegene Stelle und somit am sichersten in Bezug auf
Hochwasser. Umgehauen hat uns das aber jetzt nicht, Kultur muss aber natürlich
sein =)
Selfie-Time, Wetter leider etwas regnerisch
Kultur und noch mehr Kultur
Weiter sind wir dann noch zum Wat Pho. Dort ruht der riesige
Buddha und auch eine absolute Touristenattraktion. Dort hatten wir aber unser
Tief und beobachteten erstmal das Treiben, bevor wir selbst los zogen. Info
nebenbei, in jedem Tempel muss man Schuhe ausziehen, irgendwann echt lästig,
Gott sei Dank hatten wir dieses Mal festes Schuhwerk an und somit Socken, Fußpilz
wäre sonst vorprogrammiert. Wir haben uns den mächtigen goldenen Kerl
angeschaut, der stolze 45m lang ist und in dieser Position seinen Eingang ins
Nirvana symbolisiert. Danach gab es noch einen Tempel mit einem Buddha zu
besichtigen und dann ab ins Hotel zurück.
Der 45m lange Buddha

Wir beide

Riesiges Teil

Vor dem Tempel ein schöner Brunnen

Hier kommen auch viele zum Beten. Bei einem großen Staatstag bzw. besonderen Anlässen sind im Übrigen alle Attraktionen für die Touristen geschlossen.
Wat Arun, hier hat uns der Thailänder hingelotst. Haben wir aber nur aus der Ferne betrachtet, da wir keine Fähre fahren wollten.
Eigentlich wollten wir erst am Pool etwas
ruhen, aber auf Grund des Regens war alles nass. Also doch direkt nochmal los.
Wir sind nebenan in die kleine Straßenküche, von der wir gestern berichteten,
für einen Snack eingekehrt. Es hat uns auch sehr überzeugt. Super lecker
gewesen. Danach gab es eine kleine
Ruhephase für mich und Erik ist aufs Laufband.

Alles nass und lädt nicht zum Verweilen ein

Daher doch ein kleiner Imbiss - super leckere gebratene Nudeln zum Teilen
Für den Abend haben wir uns einen kleinen Nightmarket
ausgesucht, der in der Umgebung von uns ist und den wir gestern erspäht haben. Kleine Stände zum Shopping und viel Essen.
Live-Musik wurde auch gespielt. Es war eine tolle Atmosphäre und lud wirklich
zum Verweilen ein. Als dann doch ein nicht so tolles Lied kam, sind wir schnell
gegangen, da wir uns noch die bekannte Khaosan Road anschauen wollte. Diese
Straße ist ab 17 Uhr für Autos geschlossen. Erik kannte diese schon von vor 5
Jahren mit den Jungs und meinte, die muss man gesehen haben. Es war einfach nur
überfüllt, ein Club lauter als der andere und man wurde von allen Seiten
angequatscht. Aber einen kleinen Drinkie gab es dennoch in einer Bar weiter
hinten. Erik probierte dieses Mal keinen Skorpion, aber Krokodil und es war
ungenießbar.
Danach suchten wir aber
auch schnell das Weite.
Überall leckere Stände
Lädt zum Essen ein
Allerdings doch das schlechteste Essen was wir bis jetzt hatten
Dafür tolles Ambiente...
...mit toller Live-Musik
Cocktails konnte man auch trinken...

Angekommen auf der Khaosan Road
Überall wird mit frischen Spießen gelockt... Skorpione im Übrigen auch
Am Ende der Khaosan Road, dafür etwas ruhiger....
Und Drinks wieder im richtigen Glas.
Zum Abschluss einen ungenießbaren Krokodil Spieß...